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Berichte über unsere Wanderungen

Wandersaisonstart in der Landeshauptstadt Hannover
(21.01.2012)

Es ist schon langjährige Tradition der Wanderer des Sportvereins Dedensen geworden, den Wandersaisonstart im Januar in der Landeshauptstadt Hannover zu begehen. Auch in diesem Jahr war das der Fall. Wandervater Heinrich Howind hatte eine leichte, aber interessante Strecke sich ausgeguckt.

Startort war am Zoo. Von hier ging es bei schönstem Wanderwetter durch die noch kahle Eilenriede. Erster Zwischenstopp war der Kiosk Bischofshol. Eine Mittagspause wurde eingelegt. Dann reihte man sich wiederum ein in die große Sonntagsausflugsschar Hannoveraner, die ebenfalls das schöne Wetter zu einem Spaziergang nutzten. Am Maschsee angelangt, wählte man diesmal die Westseite zur Umgehung. Vorbei an den zahlreichen Ruderklubgebäuden auf dieser Maschseeseite hatte man vor sich auf der anderen Seite das im Sonnenschein gelegene hannoversche neue Rathaus im Blick. Nach dem Maschsee ging es nun in die Altstadt in ein Café, man gönnte sich nach guten zwölf Kilometern eine Kuchenköstlichkeit. Mit neuen Eindrücken aus der ehemaligen Expo-Stadt versehen, fuhr die Wandergruppe per Zug nach Hause.

Die nächste Wanderung findet am 19. Februar statt. Weil die Tierchen im Dinosaurierpark Münchehagen noch Winterschlaf bis Mitte März halten, dieses Ziel wird nun nachgeholt, geht es vom Dedenser Rosengarten um 10 Uhr per Pkw ein weiteres Mal ins Hausgebirge Deister, parkt an der Walhalla in Hohenbostel und startet von hier zu einem Rundweg um die Teufelsbrücke und die Heisterburg zurück zum Parkplatz.


SVD-Wanderer im Nebel zum Wurstessen
(21.11.2011)

Was annimiert eigentlich 25 Wanderer des Sportvereins Dedensen sich in die undurchsichtige Nebelsuppe am Mittellandkanal zu wagen, um nach einer guten Stunde den Nachbarort Kolenfeld zu erreichen? Es sind die Feinschmeckernasen, die schon aus der Entfernung den Duft der Calenberger Schlachtespezialitäten erschnuppern. Im Kolenfelder Gasthaus Kuckuck waren denn auch Wurstplatten bzw. Grünkohl mit Fleischspezialitäten für die Wanderer aufgetischt, an denen sie sich für den anstehenden Heimweg laben konnten. Dazu gehörten auch einige Calenberger Gerstenkaltschalen und Hochprozentigem. Sie haben es alle überstanden und sind vergnügt zu Hause angekommen.

Am letzten Wandertag, dem 18. Dezember, wird eine 10-Kilometer-Wanderung ab 10 Uhr durch die heimischen Wälder vorgenommen. Auch hier ist der weitere Tagesverlauf mit einem Essen versehen und einige gemütliche Stunden sollen im Vereinsheim an der Schule verbracht werden. Bei dieser Weihnachtsfeier wird auch das Programm für das kommende Wanderjahr vorgestellt.


SVD-Wanderern war Blick ins Universum nicht gegönnt
(06.10.2011)

Um es gleich vorweg zu nehmen: der als einzigartig angekündigte Originalblick ins Universum war den SVD-Wanderern und Freunden nicht vergönnt, der Himmel über Hannover-Linden war an diesem frühen Abend wolkenverhangen und so zogen die grauen Riesen vor den Fernrohren der Volksternwarte auf dem Lindener Berg unisono vorbei, ohne auch nur den Hauch einer wolkenfreien Auflockerung zu verheißen. Und trotzdem waren die 30 Teilnehmer dieser Expedition mit dem Erreichten zufrieden. Ein Mitarbeiter der "Volkssternwarte Geschwister Herschel" ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe mit den Möglichkeiten dieser kleinen Sternwarte vertraut zu machen, deren Mitglieder sich als Hobbyastronomen verstehen.
In einem durch Lichtbilder untermalten Vortrag ging er zunächst auf den Planeten Erde und seinen Trabanten, den Mond, ein. Es ist schon erstaunlich, was man auf dem Erdbegleiter alles mit einem einigermaßen starken Fernrohr erkennen kann. Dann folgten Bilder der Planeten unseres Sonnensystems. Viel Neues brachte der Vortrag den Wanderern, denn mit diesem Gebiet waren doch die wenigsten vertraut. Da war die Rede von Lichtsekunden, -minuten und -jahren, von Dichte und Gasen, von Galaxien und Sternhaufen und immer wieder die immensen Entfernungen. Der Vortragende brachte die neuen Ergebnisse der Himmelsforscher den Wanderern verständlich nahe. Ein besonders schönes Bild, den Sombrero-Sternenhaufen, war aus einer Entfernung von 25 Millionen Lichtjahren gemacht worden. Eine unfassbar irre Strecke.
Nach soviel Theoretischem ging es dann auf den alten Wasserturm hinauf und die Gruppe sah sich ein großes Fernrohr im Original an, nur schade eben, dass man keinen Blick ins Universum wagen konnte. Das wollen einige nun in einer wolkenklaren Nacht im Winter nachholen.
Die nächste Wanderung findet nicht nach Bückeburg statt, die Wanderer werden eine Radfahrt ins Blaue unternehmen und sich am 16. Oktober um 10 Uhr am Rosengarten treffen. Am 6. November wollen die durch das viele Wandern abgemagerten Sportler nach Kolenfeld zum Wurstessen schreiten. Start um 11 Uhr ab Rosengarten, Essen in Kolenfeld ab 13 Uhr. Anmeldungen bis 30. Oktober unter 72685 erbeten.

Informativ war der Ausflug zur Volksternwarte auf dem Lindener Berg für die Wanderer des Sportvereins Dedensen allemal.


SVD-Wanderer besuchen Museumsdorf Hösseringen
(21.08.2011)

Früh am Morgen starteten 32 SVD-Wanderer zu einem sonnigen Wandertag. Mit dem Zug nach Hannover, dann mit der Metronom nach Unterlüss. Von hier wanderte die große Gruppe durch die Südheide ins Museumsdorf Hösseringen. Durchs Lünsholz kam man auf dem schnurgeraden Weg zur höchsten Erhebung der Südheide, dem 130 Meter hohen Lüssberg. Hier erinnert ein Gedenkstein an die große Sturmkatastrophe vom 13. November 1972. Damals wurden in Norddeutschland innerhalb von zwei Stunden 17 Millionen Festmeter Holz Opfer des Sturms. Allein im Bereich des Forstamtes Lüss betrug der Schaden 320000 Festmeter Holz. Dieser Stein wurde bei den Aufforstungsarbeiten im Boden entdeckt und dient nun als Erinnerung an den großen Schaden.

Weiter ging der Weg durch die schon blühende Heide nach Hösseringen. Das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide am Landtagsplatz zu Hösseringen wurde ausgiebig in Augenschein genommen. Größter und schönster Besichtigungspunkt war der Brümmerhof mit seinen Nebengebäuden und einem wunderschönen Bauerngarten. Begeistert traten die zahlreichen Wanderer den Rückweg nach Uelzen per kostenlosem Entdeckerbus an, um dann mit dem Zug nach Dedensen zurückzufahren.

Die nächste Zusammenkunft startet am 11. September als zirka 50 Kilometer lange Radwanderung ins Tote Moor.


SVD-Wanderer erleben Neues im Hausgebirge Deister
(16.07.2011)

War es Eingebung oder purer Zufall: Wandervater Heinrich Howind hatte nach Rückruf im Forsthaus Blumenhagen erfahren, daß das Restauraunt am Sonntag voll belegt sein würde. An diesem Tag wollten eigentlich die Wanderer dort einkehren und das ging nun nicht. Folglich entschied er sich, die Wanderung auf den Sonnabend vorzuverlegen. Und das war ein Glücksgriff.


Sonnenschein begleitete die 20 Wanderer, die per Pkw zum Parkplatz Nienstädter Pass gefahren waren, als sie zum Nordmannsturm wanderten. Von hier ging es zur Alten Taufe, einem geheimnißumwitterten Stein mit einer Vertiefung, in der sich immer eine kleine Wassermenge befindet. Von dem Stein berichtet die Sage, daß hier die heidnischen Cherusker von den christlichen Mönchen getauft wurden. Nach der Betrachtung des riesigen Steins ging es die abwärtsführende Lauenauer Allee zum Forsthaus Blumenhagen, einer vielen kaum bekannten Raststätte.

Mit vollem Bauch nach der guten deutschen Küche wanderten die SVD-Wanderer nun kontinuierlich aufwärts auf dem Wallmannsweg zur gleichnahmigen Hütte über den Reinekensiek zurück zum Parkplatz des Nienstädter Passes. Rund 17 Kilometer hatte man zurückgelegt, doch alle haben mehr oder weniger abgeschlafft das Ziel erreicht. Mit Fahrgemeinschaften fuhr man nun nach Dedensen zurück in der Gewißheit, daß keine der bisherigen Deisterwanderungen einer anderen gleicht. Immer wieder erlebt man Neues im Calenberger Hausgebirge.

Die Wanderer freuen sich nun auf die nächste Wanderung am 21. August. Dann wird die Gruppe mit dem Zug nach Unterlüß fahren, um zum Landwirtschaftlichen Heidemuseum Hösseringen zu wandern. Nach dem Museumsbesuch fährt man mit einen Bus zum Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen, um vor 20 Uhr im heimischen Dedensen anzukommen.

Am 14. August findet ab 12 Uhr ein Grilltag auf dem alten Dedenser Sportplatz statt.

Am 14. September, einem Donnestag, fahren die SVD-Wanderfreunde nach Hannover-Linden und besichtigen um 17 Uhr die Volkssternwarte. Wenn sie wieder gutes Wetter haben, wollen sie einen Blick ins Universum machen.


SVD-Wanderfreunde on Regentour
(22.06.2011)

Lange dauerte am Morgen vor dem Rosengarten ob des schlimmen Wetters die Diskussion nicht, ob man fahren solle oder daheim bleiben. Aber sie starteten doch, die 14 Radler vom Sportverein Dedensen. Durchs Esloh ging es nach Seelze-Süd, über die Heimstättenbrücke ins kühle Seelze, weiter durch die Leineaue nach Havelse. Das Ziel sollte der Marienwerder Klosterforst werden. Und man hatte tatsächlich Glück, nicht durch einen Schauer gehindert zu werden.

Man mußte schön verpackt sein, um die Unbilden
des Wetters zu überstehen

Eine kleine Vesperpause brachte den Radlern die Schönheit des Klosters nahe. Aber man schaute immer wieder zum Himmel und blies deshalb zu einem baldigen Aufbruch. Am Garbsener Stadtteil Auf der Horst gings an den Mittellandkanal und am Sperrtor bei Havelse vorbei bis zur Seelzer Flutbrücke. Hier wurde noch einmal eine Pause eingerichtet. Weiter fuhren die Radler vor dem Ortseingang Seelze über die Leinebrücke, durch den Ort hin zur Göxer Landstraße und zum Almhorster Wald, wie das Esloh hier genannt wird. Mit diesem Schlenker wollte man den direkten Angriff von Sturm, Wind und Regen aus dem Westen vermeiden. Doch ausgerechnet hier im Wald erwischte ein halbstündiger Regenschauer die Sportler, die eine Unterstellmöglichkeit so gerne gehabt hätten. Aber weil man sich ja schon vor Söhles Ruh befand, war es nun egal, naß zu werden. Nach knappen vier Stunden waren die heimatlichen Gefilde wieder erreicht. Und nun begann ein kameradschaftliches Zusammensitzen, wobei die innere Nässe gegenüber der äußeren nicht zu kurz kam.


Das Städtchen Kufstein war ein Ziel der SVD-Wanderfreunde
(21.06.2011)

Um acht Uhr waren sie am Sonntagmorgen in den Bus eingestiegen, um gegen 18 Uhr zu Hause in Dedensen zu sein. Zwölf begeisterte Wanderfreunde des Sportvereins Dedensen waren auf der Heimreise von Kufstein und der österreichischen Alpenlandschaft. Sieben ereignisreiche Tage mit reichlichen Ausflügen und Besichtigungen hatten sie hinter sich.



Angefangen hatte alles um 5.35 Uhr am vergangenen Sonntag in Dedensen. Eine lange Busfahrt lag vor ihnen und um 18 Uhr kam man in Kufstein im Hotel Thaler an. Gleich am nächsten Tag folgte eine Fahrt nach Hinterthiersee und eine Stadtführung durch Kufstein. Die Herren- und Fraueninsel im Chiemsee war am folgenden Tag das nächste Ziel. Etwas ruhiger ging es dann bei der Besichtigung einer Glasmanufaktur in Rieden zu. Und schon ging es am nächsten Tag wiederum auf Tour: Reit im Winkl hieß das Ziel. Eine weitere Fahrt ging zur Fischbachalm und nachmittags zu den Ritterspielen in Kufstein. Der letzte Ausflug führte nach Mayrhofen und Rattenberg. Damit war ein proppevolles Programm absolviert.

Aber die Dedenser waren an jedem Tag noch in der Lage, sich bei geistreichen österreichischen Spezialitäten auf den nächsten Tag einzustimmen. Und weil auch die Musik vielen in die Beine ging, war es selbstverständlich, daß das Tanzbein geschwungen wurde. Nun war man im Bus und ließ die schöne Urlaubszeit noch einmal in der Erinnerung vorüberziehen.


SVD-Wanderer erklimmen den Hamelner Klüth
(23.05.2011)

Es war ein herrlicher sonnenreicher Sonntag, den die vierzehn SVD-Wanderer sich für ihre Wanderung ausgesucht hatten.

Per Bahn ging es in die Rattenfängerstadt Hameln. Man umrundete den Klüth, um zur Bismarckkanzel zu kommen. Von hier hatte man einen grandiosen Ausblick in Richtung Aerzen. Dann weiter an der Gaststätte Finkenborn und am Schullandheim Riepenburg vorbei zum Restaurant Klüthaus. Hier vom Klütturm hatten die Wanderer einen weitgedehnten Ausblick über das Wesertal. Vor ihnen lag wie eine Miniaturstadt die Weserstadt, die man nach einem steilen Abstieg erreichte.

Es blieb den Dedensern immer noch genügend Zeit bis zur Abfahrt des Zuges, sich diese herrliche Stadt anzusehen. Beeindruckt von den schönen Erlebnissen kamen die abgeschlafften Streckenläufer, man hatte zirka 15 Kilometer unter den Sohlen, um 17.30 Uhr in Dedensen wieder an.


Radtour der Wandergruppe zum Steinhuder Meer
am 17. April 2011

Eine knapp 50 Kilometer lange Radtour führte die Wandergruppe des SV Dedensen über Schloss Ricklingen zum Steinhuder Meer. Nach einer Stärkung mit einem Fischbrötchen ging es dann weiter über Idensen am Kanal entlang zurück nach Dedensen.





  Treffen am Rosengarten





  Auf dem Weg zum Steinhuder Meer







  Pause in Steinhude und Idensen





  Rückfahrt nach Dedensen



Sportverein Dedensen ging "ab übern Deister"
(21.03.2011)

Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen hatten die fünfzehn Wanderer- und innen, die mit dem Pkw von Dedensen ab 10 Uhr zum Fuchsbachtal Barsinghausen fuhren, um von hier bergan zum Kammweg zu kommen. Am Forellenteich und der Bossquelle ging es kontinuierlich den Berg aufwärts zum Kammweg. An der Alten Taufe wurde eine erste Rastpause eingelegt, bevor es weiter zum Nordmannsturm ging.

Ab hier ging es das wunderschöne Heimatgebirge dreieinhalb Kilometer bergab. Den Abschluß bildete ein Aufenthalt an der Waldgaststätte "Waldapotheke", wo man wieder zu Kräften kommen wollte, um den Rest der insgesamt 12 Kilometer langen Wanderstrecke zum Parkplatz Fuchsbachtal zu beenden. Um 17 Uhr waren die Wanderer an ihrem Startpunkt Rosengarten in Dedensen zurück und hatten eine schöne Wanderung absolviert.

Am 17. April geht es mit dem Fahrrad ans Steinhuder Meer.


SVD-Wanderer erwandern Hannovers Grün
(01.02.2011)

Wie in jedem Jahr begeben sich die Wanderer des Sportvereins Dedensen im Januar auf verschiedenen Strecken durch die Landeshauptstadt.
In diesem Jahr fuhr man um 9.13 Uhr per Bahn und U-Bahn zum Tiergarten. Leider war auch in diesem Jahr das Wetter nicht optimal, aber der Nieselregen machte den 25 wettergeprüften Sportlern weiter nichts aus. Erstaunt war man zunächst, daß auch ein Teil des SVD-Vorstandes mitwanderte, um sich ein Bild von dieser regen Vereinssparte zu machen. Die Vorsitzende Andrea Kolbien, die 2. Vorsitzende Barbara Salein und die 2. Kassenwartin Monika Gottschalk waren von den vielen Damhirschen im Tiergarten begeistert, die einen regen Laufverkehr im Garten vollführten.
Die Strecke führte nun durch den Hermann-Löns-Park und von hier quer durch die Eilenriede nach Bischofshol. Eine Pause für heiße Getränke wurde eingelegt, bevor es dann am Landwehrgraben Richtung Döhrener Turm und weiter zum Maschsee ging. Hier am Maschsee reihte man sich ein in die gewaltig große Schar derer, die am Sonntagnachmittag spazieren gingen. An der Löwenbastion reihten sich die Wanderer auf, um ein Bild von diesem schönen Wandererlebnis zu machen. Entlang am See bis zum Sprengel-Museum, dann durch den Maschpark und seinem hübschen Rathaus der Stadt war das Altstadtcafé an der Marktkirche Ziel für eine Kuchenprobe.
Um 17 Uhr konnten die SVD-Aktiven heimatlichen Boden betreten und sich daran erfreuen, eine zirka 15 Kilometer lange Strecke bewältigt zu haben.

Am 20. Februar wird um 10 Uhr ab Rosengarten eine heimatliche Rundstrecke von etwa 15 Kilometer Länge von Dedensen nach Seelze und zurück stattfinden.


SVD-Wanderer trotzten dem Regen
(17.11.2010)

Die Dedenser Wanderer konnten am Morgen das Wetter kaum verstehen, es schien die Sonne, was würde das am Nachmittag für eine schöne Wanderung werden. Aber pünktlich um 14.30 Uhr, als man in die Dedenser Umgebung zum Wandern aufbrach, fing es an zu regnen. Und das machte die Feldwege nicht gerade gut begehbar.

30 Wanderer - so viele wie nie zuvor bei einer Wanderung - marschierten los, um sich nach fast zehn Kilometern am Ziel in Gümmer auszuruhen und speisen zu können. Unterwegs kamen die tapferen Schreiter durch das Dedenser Schweineholz. Oftgenug war man bisher durch diesen schönen Wald gegangen, doch niemals hatte man sich damit beschäftigt, den Namen zu ergründen. Dies tat nun Wilfried Sasse als Kenner der Dorfgeschichte, indem er einen kleinen Exkurs über das Schweineholz hielt, das der Dedenser Bauernschaft früher als Weidegrund mit Eicheln und Bucheckern diente. Ebenfalls teilte er den Wanderern Geschichtliches über die ehemals königliche Forst Esloh mit. Besonders erwähnte er, daß hier kräftige Eichenstämme geschlagen wurden, um bei Bau des neuen hannoverschen Rathauses in die Masch mit vielen anderen versenkt wurden.
Nach Überquerung des Mittellandkanals führte der Weg nun zu den Lohnder Kiesteichen und durch die Leinemasch hin zum gümmerschen "Zollkrug". Hier labte man sich köstlich an der Calenberger Schlachteplatte oder am Grünkohlessen. Die meisten sind dann mit dem Bus nach Dedensen zurückgekehrt, aber einige hatten noch so viel Kondition, den Rückmarsch zu Fuß zu vollenden.


Dedenser Wanderer im herbstlichen Kleinen Deister
(10.10.2010)

Kalt war es am Morgen, als 27 Wanderer des Sportvereins Dedensen zu einer Wanderung in den Kleinen Deister, auch als Naturschutzpark Saupark bekannt, vom Jagdschloß Springe aus starteten. Die Sonne aber machte den ersten Anstieg etwas leichter.
Erstes Ziel der Wanderung war das Gestüt Webelsgrund, in dem Trakehner Hengste gezüchtet werden. Durch das Streittor ging es nun wieder in den herbstlichen Wald Richtung Wolfsbuchen, wo eine erste Pause eingelegt wurde. War man am Jagdschloß zirka 120 Meter hoch, so hatte man nun schon eine Höhe von 278,5 Meter erreicht und dabei einigen Tropfen Schweiß gelassen.
Das nächste Ziel war bergab die Holzmühle. Hier wurden Kuchen und Kaffee getestet.
Der Rückweg führte an einem kleinen Teil der insgesamt 16 Kilometer langen Mauer des Sauparks entlang. Plötzlich hörte man ein mächtiges Grunzen und Quicken, direkt am Weg an einer Suhle war eine große Rotte Wildschweine am Futtersuchen. Da sie wußten, dass die Menschen auf dem Weg immer liefen, mußten die Dedenser keine Angst vor einem direkten Kontakt mit ihnen haben. Dann ging es noch einmal bergan in Richtung Hallermuntskopf. Hier stand im frühen Mittelalter die Burg der Grafen von Hallermunt. Dieses Grafengeschlecht war Dienst- und Lehnsherr der Edlen von Dedensen. Um 1460 wurde die Burg geschliffen, so dass heute nur noch verschwindend geringe Ruinen sichtbar sind. Auf Grund dessen, daß man die Ruinen nicht gesehen hatte, wurde der Wunsch angeregt, einmal eine Wandrung zu machen, auf der die vielen in der Umgebung von Dedensen liegenden historischen Stätten besucht werden sollten. So kam man am späten Nachmittag nach dieser Herbstwanderung in Dedensen wieder an.

Die nächste Wanderung führt in die direkte Umgebung Dedensens und wird mit einem Wurstbufett im Gasthaus Zollkrug in Gümmer abgeschlossen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 05031/72685.


SVD-Wanderer entdecken Wunstorf
(19.09.2010)

Es muss nicht immer Lüneburg oder Celle oder Hildesheim sein. Die Wanderer des Sportvereins Dedensen haben ihre Nachbarstadt Wunstorf erkundet und viele Neuigkeiten bei einer geführten Stadtbegehung erhalten.
Um 10 Uhr starteten die Wanderer mit dem Fahrrad am Kanal bis Kolenfeld, um dann durch die Feldmark zum Wunstorfer Hallenbad und weiter in die Stadt zu radeln. Hier empfing sie Frau Kahlert, die sich freute, dass einmal aus der Nachbargemeinde Dedensen Interessierte ihre Stadt besichtigen wollten, denn, das ist Vergangenheit, Dedensen hat viel Gemeinsames mit Wunstorf in der Geschichte verbunden. Die kompetente Stadtführerin begann denn auch mit der frühen Historie Wunstorfs, sprach über das Kloster, die Stadtwerdung und ging dann in die noch gar nicht weit zurückliegende Stadtgeschichte ein. Aber nicht nur Abstraktes sollte behandelt werden, auch die vielen schönen Bauten in der Stadt standen auf dem Programm: da war die Straße Wasserzucht mit den wunderschönen kleinen Häuschen, die Fachwerkhäuser in der Südstraße, der neuerrichtete Burgmannshof und der alte Marktplatz, der Röbbingturm, die Stadtkirche mit dem ominösen eisernen Korb und, wie sollte es auch anders sein, die alles überragende Stiftskirche. Dieses norddeutsche kirchliche Kleinod, geweiht den Heiligen St. Cosmas und St. Damian, kann mithalten mit dem großen Domen in der weiteren norddeutschen Nachbarschaft. Bemerkenswert sind die vielen historischen Grabplatten in der Kirche, die wohl älteste stammt aus der Zeit um 1200, sowie die Grabplatten, die erst vor Kurzem neben der Kirche aufgestellt worden sind; der wunderschöne Verkündigungsaltar aus der Zeit vom Ende des 15. Jahrhunderts; das filigran gearbeitete gotische Sakramentshaus von 1500 und vieles mehr, von denen die Dedenser bislang nichts oder nur wenig wußten. Schnell waren die zwei Stunden vorüber, aber ein Höhepunkt sollte noch mit der Besteigung des Turmes der Stadtkirche folgen. Herrlich war die Aussicht über die Stadt und die sie umgebene Landschaft. An den bei Dedensen stehenden Windrädern konnte man erkennen, wo das Heimatdorf lag.

Um all die schönen Erinnerungen ging es dann bei Kaffee und Kuchen im Luther Café Storchennest, bevor die Radfahrer kräftig in die Pedalen traten, um nach Hause zu gelangen. Die nächste Wanderung findet am 10.10.10 um 10 Uhr statt. Dann wollen die Wanderer im königlichen Forst beim Jagdschloß Springe die Landschaft erkunden. Die Fahrt erfolgt mit Pkws.


SVD-Wanderer bestaunen die vielen Mühlen
(08.08.2010)

Ganz so optimal war das Sonntagswetter nicht, als 27 Wanderer und -innen des Sportvereins Dedensen sich aufmachten, um in Gifhorn das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum aber doch noch trockenen Fusses zu besuchen.

Mit der Bahn ging es nach Gifhorn, von dort per Bus zum Museum. Über zwanzig Mühlen stehen hier in einer landschaftlich ansprechenden Umgebung und laden die Besucher ein, sich mit dieser früheren landwirtschaftlichen Technik auseinanderzusetzen. Das alte Kinderlied von der Mühle, die klappernd am Bach steht und wo der Müller Korn zu Mehl mahlt, kannte jeder der Wanderer aus Dedensen, doch wie unterschiedlich die Mühlen in Wirklichkeit aussehen, davon konnten sich die Dedenser Wanderer überzeugen: da gab es aus allen Teilen der Welt Mühlen, die durch Wasser oder Wind angetrieben werden. Die größte Mühle war die aus dem Potsdamer Park von Sanssouci. Von der Galerie dieser Mühle hat man einen prächtigen Überblick über das große Areal mit den Mühlen.

Und dann gab es da noch die leckeren Kuchen im sogenannten Trachtenhaus: Streuselkuchen und Zuckerkuchen ließen sich die hungrigen Gäste aus Dedensen wohl schmecken. Nach diesem Intermezzo ging es weiter auf dem Rundweg im Museumspark. Die russisch-orthodoxe Holzkirche, die auf der höchsten Erhebung des Parks steht, wurde besucht und besichtigt. In den Glockenpalast und zum Denkmal "Europäische Freiheitsglocke" ist man aber nicht mehr gegangen, die sah die Gruppe nur von weiten. Wenn man bedenkt, dass dieser Park ein rein privates Unternehmen ist und ohne öffentliche Unterstützung auskommt, kann man ermessen, wieviel Initiative und Leidenschaft in diesen Park gesteckt wird. Die Dedenser hatten auf der Rückfahrt viel zu diskutieren.


SVD-Wanderer genießen Mosel und Rhein
(12.06.2010)

Warum es am Rhein und an der Mosel so schön sein soll, davon machten sich 17 Wanderer des Sportvereins Dedensen ein Bild. Aus dem Ort Ellenz heraus starteten sie zu den Besichtígungswanderungen und -fahrten. Die Burg Eltz, Cochem und Beilstein sowie das Moseltal mit Bernkastel, Traben-Trabach und Zell gehörten ebenso zum Besichtigungsprogramm wie eine Fahrt mit der Rheinfähre von Koblenz hinüber nach Rüdesheim.

Die Loreley, das Niederwalddenkmal und die Drosselgasse waren im Programm obligatorisch. Aber es sollte auch gewandert werden. Durch die steilen Weinberge ging so manche Tour, bei der man sich schon auf den abendlichen Rebsaft freute. Eine Wanderung beinhaltete eine Fahrt durch die Weinstöcke eines Weinlehrpfades. Hernach dann das Verköstigen des Weines und die Einnahme einer Winzermahlzeit, da wurden schon manchmal die Knie weich. Doch abends genoß man die herrlichen Weinsorten, für jeden war etwas dabei. Und weil man zu Hause ebenfalls noch von dem Genossenen etwas nachreichen wollte, wurde so manche Sendung geordert.



Die Reichburg von Cochem bestaunten die Dedenser nur von unten.


Wandergebiet liegt vor der Haustür
(16.05.2010)

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, im Frühjahr in den mit frischem Grün ausgestatteten Deister zu wandern.

Mit dem Auto fuhr die Wandergruppe des Sportvereins Dedensen zum Nienstädter Pass. Von hier ging es den Polenzweg entlang bis zum Stern und weiter zum Annaturm. Ein paar Mutige bestiegen ihn, um mit einer grandiosen Aussicht belohnt zu werden. Bis zu den Windrädern am Esloh reichte der Blick Richtung Dedensen.

Weiter wanderte man dann zum Köllnischfeld. Früher war dies einmal eine bekannte und gern angelaufene Restauration, heute ist nichts mehr davon vorhanden. Nun führte der Weg unterhalb des Kammweges an der Von-dem-Busche-Eiche vorbei Richtung Parkplatz zurück.

Das Wetter hatte es gut mit den Wanderern gemeint. Als Belohnung gab es eine "Süße Pause" in der Bärenhöhle in Egestorf. Dies war eine kleine Übung zum Eingewöhnen im Gebirge, so führt die nächste Wanderung am 13. Juni in den Harz von Oderbrück über den Achtermann, den Dreieckigen Pfahl, an den Quitschenbergklippen zurück nach Oderbrück. Start ist um 8.13 Uhr vom Haltepunkt Dedensen, die Rückkehr gegen 20 Uhr in Dedensen. Hierfür sind Anmeldungen bis zum 11. Juni bei Heinrich Howind, Telefon 72685, nötig.


Wanderer radeln durchs Calenberger Land
(18.04.2010)

Bei herrlichstem Sommerwetter radelte eine große Gruppe Wanderer des Sportvereins Dedensen zum Gehrdener Berg und zurück. Um 10 Uhr traf man sich mit fahrbereiten Drahteseln am Rosengarten und fuhr durchs Esloh nach Almhorst, Döteberg, den grünen Kirchwehrener Forst nach Ditterke. Es wurden fast immer landwirtschaftliche Wege benutzt, um dem aufkommenden Sonntagsverkehr zu entweichen.

Bei Ditterke ging es über die B 65 nach Gehrden. Hier machte man eine kleine Stadtbesichtigung. Zurück waren Redderse und Kirchdorf Stationen, ehe man von Nordgoltern nach Barrigsen kam. Hier wurde in der Feuerwehrstation eine Kaffee-und-Kuchen-Pause gemacht, bevor man dann über den Ostermunzeler Mühlenberg nach Dedensen zurück fuhr.

18 Uhr zeigte die Uhr an, als man nach ca. 45 Kilometern in Dedensen ankam. Bedauerlicherweise stürzte in Barrigsen einer der Radfahrer so schwer, daß er in die Medizinische Hochschule nach Hannover überführt werden mußte.

Die nächste Wanderung führt am 16. Mai zum Nienstädter Pass mit privaten Pkws, von wo es dann den Kammweg bis Köllnisch Feld und zurück am Deisterrand geht. Es wird wieder eine "süße Pause" in Egestorf geben.


Dedenser Wanderer auf Kulturtripp
(21.03.2010)

Das Ziel der Wanderer des Dedenser Sportvereins hieß Braunschweig. 25 Aktive nahmen die Fahrt per Bahn auf und wurden mit einer zweistündigen Stadtführung durch eine kompetente Stadtführerin mit der Braunschweiger Geschichte vertraut gemacht.

Start war der Burgplatz mit dem Dom St. Blasii, der Burg Dankwarderode, dem Braunschweiger Löwen und dem neuen Rathaus. Über die Schnitzereien der Häuser der Handwerkskammer gab es viel zu berichten, und so manches darüber, wie die Menschen im Mittelalter Begriffe recht obszön darstellten, ließ die Dedenser schmunzeln. Auch zum Lachen brachte die Stadtführerin die Wanderer über die Entstehungsgeschichte des sogenannten Ringerbrunnens, dessen Entwürfe die Kritiker schonungslos niedergemacht hatten. Doch der Bildhauer rächte sich damit, dass er auf der Rückseite der Sporthose alle seine Kritiker namentlich gemacht hatte.

Durch schöne Straßen mit herrlichen Fachwerkbauten ging es dann zum Eulenspiegelhaus, wo gerade das Glockenwerk spielte und Till aus einem Fenster auf die Straße schaute. Kohlmarkt, Poststraße und schließlich Alter Markt waren die weiteren Stationen. Zum Schluß besuchten die Dedenser die gerade laufende Ausstellung über die Geschichte der Stadt im alten Rathaus.

Nach einer kräftigen Stärkung im Stechellini-Haus ging es zurück nach Dedensen. Einen hochinteressanten Tag hatten die Wanderer absolviert und viele interessante Eindrücke mit nach Hause genommen.


Wanderer besuchen hannoversche Gärten
(28.02.2010)

Nachdem der erste Wandertermin im Schnee versank, machten sich jetzt die Wanderer des Sportvereins Dedensen auf den Weg, um diese Wanderung vom Januar nachzuholen. Und es hat sich wettermäßig gelohnt, obwohl doch einige wegen grassierender Erkältungskrankheiten nicht teilnahmen.
Vom Bahnhof Leinhausen ging es in den Berggarten, wo die wunderschönen Orchideen und die Kakteen in den Schauhäusern das große Interesse der anwesenden Blumenfreunde unter den Wanderern fanden. Beim Rundgang durch den Berggarten wartete man jedoch vergeblich auf die Blumenpracht. Hinüber dann in den Großen Garten und nach einem Rundgang wurde die Niki-Saint-Phalle-Grotte besichtigt. Hier gab es unterschiedliche Meinungen zu diesem "Kunstwerk". Übrigens mussten die Besucher drei Euro Eintrittsgeld nun auch im Winter zahen.
Nach den vielen Regenschauern hatte man arge Bedenken, dass die Wege in keinem guten Zustand sein würden, doch man wurde eines Besseren belehrt. Auch die Wege im Georgengarten waren begehbar. Ein Blick ins Wilhelm-Busch-Museum mußte reichen, denn durch eine aktuelle Ausstellung war der Publikumsandrang sehr stark. An der Ihme entlang gehend, machte das Hochwasser den Wanderern am Schwarzen Bären einen Strich durch die Rechnung, also gingen die Wanderer Richtung Niedersachsenstadion (hier sollte das Spiel gegen Wolfsburg stattfinden) und vorbei an der AWD-Halle (auch hier ein Bundesliga-Handballspiel Hannover-Burgdorf gegen Magdeburg) und mussten sich durch die Menschenmassen zwängen. Vom Maschsee ging es durch die nun menschenleere Altstadt zum Hauptbahnhof und von hier nach Dedensen gegen 17 Uhr zurück. Dass die Strecke 13 Kilometer lang war, haben die SVD-Wanderer gar nicht bemerkt.

Die nächste Fahrt findet am 21. März mit einem Besuch Braunschweigs statt. Eine Stadtführung ist angemeldet. Eine Anmeldung für Braunschweig ist bis zum 16. unter Telefon 05031/73248 unbedingt erforderlich.


SVD-Wanderer staunen über Feuerwehrmuseum
(03.02.2010)

In Hannover gibt es eine Menge mittler und kleinerer Museen, die zu besichtigen lohnen. Die Wanderer des Sportvereins Dedensen wollen nicht nur die Landschaft erkunden, auch die Besichtigungstour durch diese Museen haben sie sich vorgenommen. Nach dem Buchdruckmuseum in Hannover-Linden war jetzt das kleine, aber sehr informative Museum der hannoverschen Berufsfeuerwehr an der Reihe.

15 Mitglieder wurde von Albrecht Reime, dem Leiter des Museums, mit einem alle interessierenden Vortrag in Empfang genommen. Vieles, was er humorvoll vortrug, haben die Dedensen überhaupt nicht gewußt. Da kannte man seine Ortsfeuerwehr von Einsätzen im ländlichen Raum, aber was alles ein Berufsfeuerwehrmann bzw. eine -frau alles wissen und leisten müssen, das ging weit über das Alltägliche hinaus. Eineinhalb Stunden war diese Einstimmung lang. Dann ging es treppauf und treppab wieder in das kleine, aber feine Museum. Die hier ausgestellten Exponate zeigten das Bestehen der 150 Jahre alten Berufsfeuerwehr Hannovers. Die vielen Uniformen gaben einen Einblick über die modische Bekleidung der Feuerwehrmänner. Eine Feuerspritze, die man mit Pferden zum Brandort zog, war identisch mit der, die man 1880 in Dedensen kaufte und lange Zeit der dortigen Wehr zur Verfügung stand. In den beiden mit Ausstellungsstücken vollgestopften Räumen gab es zu jedem einzelnen Bild oder Gegenstand eine erschöpfende Auskunft der beiden ehemaligen Feuerwehrleute.

Voller neuer Eindrücke und Erkenntnissen war die Dedenser Wandergruppe nach zweieinhalb Stunden von diesem Museum angetan, sodaß man diskutierend die Heimreise mit dem Bus antreten konnte.


Wanderer in herbstlicher Umgebung (08.11.2009)

Bei herrlichstem Herbstwetter wanderten siebenundzwanzig SVD-Wanderer (in diesem Jahr die größte Gruppe) in ihre reizvolle Umgebung. Siebzehn Kilometer betrug die Strecke, die mit historischen Informationen unterbrochen und bereichert wurde. In Gümmer gab es einen kleinen Exkurs über die schöne 500 Jahre alte Kapelle vor Ort, dann einen weiteren über die vor zwei Jahren stattgefundenen Ausgrabungen am Krähenberg, bei der Hinweise auf einen Eisenverarbeitung gefunden wurden und ein großes Urnengräberfeld freigelegt wurde. Weiter unter der Autobahnbrücke der A 2 kamen die Wanderer in den bunten Gümmerwald. Auch hier war bei den Fundamentausgrabungen des Klärwerks ein Urnengräberfeld entdeckt worden, über das Wilfried Sasse ebenfalls Informationen gab. Wie oft waren schon die Dedenser im Gümmerwald spazieren gegangen, ohne davon Kenntnis zu haben, dass sie sich in einem früher königlichen Forst befanden.

An der Leineaue führte der Weg zu einem Altarm der Leine, den man heute den Luther Teich nennt. Kaffee und Kuchen gehören jedesmal zum Ritual einer Wanderung und so wurde das im Café "Storchennest" in Luthe genossen. Nun durchs Dorf Luthe, über die B 411 und die Bundesbahnstrecke Wunstorf-Hannover führte der Weg an der Wüstung Deistorf vorbei zum Mittellandkanal und in den Ort.

Hatte man sich bislang bei der Pflicht Wanderung schon fast verausgabt, so folgte für einige noch die schwierige Kür des Calenberger Grünkohlessens durch den Heimatverein Dedensen beim "Lütjen Kreuger". Aber auch diese überstanden die eifrigen SVD-Wanderer mit Bravour.


SVD Wanderer strampeln gegen den Wind nach Hohnhorst (05.10.2009)

Das Ziel lag westlich von Dedensen in Hohnhorst. Und aus dieser westlichen Richtung kam der stramme Wind und verlangte von den Radlern alles ab. So hatten es sich die 20 Radler nicht vorgestellt, doch aufgeben war nicht drin.

Vom Rosengarten ging es zunächst durch die Feldmark nach Barrigsen. Da zeigte sich schon, wer Kondition hatte. An der Kokemühle vorbei führte die ausgesuchte Strecke nach Landringhausen, dann zum Gut Wichtringhausen, Bantorf und schließlich Bad Nenndorf. Und der Wind nahm kein Ende. Endlich lag Hohnhorst in Sichtweite, also noch einmal in die Pedalen treten und das Ziel erreichen. Dann war das Hofcafé Bruns erreicht.

Schnappte man bei der Ankunft noch nach Luft, so war die Anstrengung schnell verschwunden, denn leckerer Kuchen und heißer Kaffee standen auf dem Tisch. Und auf der Heimfahrt hatte man den strammen Wind im Rücken, damit ging es durch Haste an den Mittellandkanal und weiter zum Ziel in Dedensen. Endpunkt war nach ca. 40 Kilometern die Heimatscheune in Zentrum des Dorfes.


SVD-Wanderer erkunden Giebichenstein am 14.09.2009

Er ist einer der größten Findlinge Norddeutschlands, der Giebichenstein in der Nähe von Stöckse bei Nienburg. Weil die Menschen früher sich nicht seine Herkunft erklären konnten, wurde eine Sage über diesen riesigen Findling ins Leben gerufen. "Ein aus Lindsburg stammender Riese, Hans Lohe genannt, hatte seinen Bruder besucht und kam auf dem Rückweg durch Wölpe. Hier wohnten Christen, die den alten Heiden unfreundlich aufnahmen und ihm nichts zu trinken anboten. Zornig ging der Riese nach Hause. Am nächsten Tage ging er auf den höchsten Hügel des Grinderwaldes, nahm eine Schleuder, legte den Findling darein, schwenkte die Schleuder und rief dem durch die Luft sausenden Stein hinterher: Flüg hoch, flüg siet, flüg öwer den Stöckser Diek, flüg an den Wölper Klocktorm. Der Riese verfolgte den Flug des Steines, um sich am Einsturz des Wölper Kirchturms zu erfreuen. Doch der Wurf war zu kurz und so landete der Stein in der "Krähe", wo er heute noch liegt und zu einer Sehenswürdigkeit geworden ist."

Und diesen Stein hatten sich die SVD-Wanderer als Zwischenziel auserkoren. Er ist schon ein imposanter Brocken, der im Wald verborgen liegt. Nebenan fand auch das sogenannte Hünengrab das Interesse der Wanderer. Als ob die Dedenser sich etwas zu Schulden haben kommen lassen, plötzlich kam ein gewaltiger Regenschauer herab und durchweichte die SVD-Wanderer. Nach der Wanderung besichtigte die Gruppe noch ein Café von innen und danach die Stadt Nienburg, bis man um 18 Uhr in Dedensen die heimatlichen Gefilde erreichte. Am 4. Oktober wird die nächste Radtour angeboten, die in der näheren Umgebung stattfindet.